Starbucks setzt sich in Ruanda ein
Starbucks unterstützt zusammen mit der Kaffeeaufbereitungsstation KAYCO die Kaffeefarmer in den drei Regionen Kirwa, Bugarama und Kayenzi. Von Oktober bis Dezember 2006 sammelten wir mit unterschiedlichsten Aktionen Geld für KAYCO: Unsere Partner scheuten keinen Aufwand und rannten zum Beispiel am Sylvesterlauf in Zürich für Ruanda oder führten eine Wohltätigkeitsaktion am Kinderspital Zürich durch. Der Effort zahlte sich aus: Wir konnten über 25'000 Franken sammeln. Diesen Betrag überwiesen wir dem Gründer von KAYCO, Christian Kaningu. Er wird damit 105 Kühe für die Kaffeebauern in den drei Regionen kaufen können.
Kühe bedeuten für die Kaffeefarmer viel: Sie liefern Milch als Grundnahrungsmittel und düngen die Kaffeeplantagen. So leisten sie einen wichtigen Beitrag an das Einkommen der Farmerfamilien. Starbucks setzt sich mit voller Kraft dafür ein, der Bevölkerung mit dem Kaffeeanbau eine zusätzliche Einkommensquelle zu erschliessen.
Gemeinsames Projekt von Starbucks und der African Wildlife Foundation
Seit Januar 2005 arbeitet Starbucks mit der African Wildlife Foundation (AWF) im Rahmen des Kenya Heartland Coffee-Projektes zusammen. Das Dreijahresprogramm umfasst die Verbesserung der Qualität und die Erhöhung der Quantität von Kaffee, welcher in ausgewählten Genossenschaften in Kenia produziert wird. Zu diesem Zweck wurden bei den Kaffeebauern die C.A.F.E. Practices eingeführt, die in Zusammenarbeit mit Conservation International erarbeitet worden waren. Zum Projekt gehört neben der Unterstützung der Kaffeefarmer auch die Erhaltung der wildlebenden Tiere und der unberührten Landschaften.
Starbucks engagiert sich zusammen mit „Save the Children" in Guatemala
Die Zusammenarbeit zwischen Starbucks und der unabhängigen Organisation Save the Children wurde 2005 ins Leben gerufen. Das vier Jahre dauernde Projekt unterstützt die Kinder von Kaffeefarmern in drei Provinzen im Hochland von Guatemala. Das Projekt sieht vor, Kindern auf der Vor-, Primar- und Sekundarschulstufe eine zweisprachige Ausbildung in Spanisch und der Sprache der Mayas zu ermöglichen. Gleichzeitig soll die reichhaltige Kultur der Mayas wichtiger Bestandteil des Lehrplans sein. Schliesslich gilt es, auch die Infrastruktur an den Ausbildungsstätten zu verbessern. Starbucks freut sich, zusammen mit Save the Children die Kaffeefarmer in Guatemala tatkräftig unterstützen zu dürfen.
Unsere Zusammenarbeit mit CARE International
Starbucks und CARE International arbeiten bereits seit 1991 eng zusammen. Als weltweit grösste private Hilfsorganisation bringt CARE Hilfslieferungen in die Krisengebiete der Welt und bekämpft vor Ort die Armut.
Über die Jahre hat Starbucks CARE-Programme in Kaffeeanbauregionen wie Costa Rica, Guatemala, Indonesien und Äthiopien mit mehr als drei Millionen US-Dollar aus Eigenmitteln und Spendensammlungen unterstützt.
Seit 2007 arbeiten wir mit CARE International an einem Dreijahresprogramm für 6'000 Menschen in den ländlichen Kaffeeanbaugebieten von Äthiopien. Starbucks stellt für diese Zusammenarbeit 500'000 US-Dollar zur Verfügung. Mit diesem Dreijahresplan werden die wirtschaftliche sowie die für eine grundlegende Ausbildung notwendige Infrastruktur verbessert. Wir sind stolz, einer der grössten Unterstützer von CARE in Nordamerika zu sein.
Tazo and Mercy Corps
Im September 2002 gründeten die Tazo Tea Company, eine 100% Tochtergesellschaft von Starbucks, und die Hilfsorganisation Mercy Corps, die Gesundheits- und Wirtschaftsförderungsprogramme in über 30 Ländern betreibt, eine Partnerschaft.
Ziel dieser Partnerschaft ist es, für die indische Teeregion Darjeeling, von wo Tazo einige der weltbesten Teesorten bezieht, ein Dreipunkteprogramm zu erarbeiten, das in den folgenden wichtigen Bereichen Unterstützung leisten soll:
Verbesserung der Wasserqualität und Erleichterung des Zugangs zu Trinkwasser
Hilfe bei regionalen Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftsprojekten
Verbesserung der Ausbildung junger Menschen
Tazo und Mercy Corps planen, dieses Hilfsprogramm ebenfalls in Assam (Indien) und in neun guatemaltekischen Dörfern umzusetzen.